Thorgevsky & Wiener

Die Bremer

Stadtmusikanten

Ein musikalisches Märchen für Kinder und Musikanten

 

   

 

I-aah.  Ich han jetzt au ä Websyte, dä Hahn seit, ich sig etz en bekannte Esel, dänn heg mer das. Ich weiss halt nüd so rächt was schrybe, etz hani eifach vom Hund abgschribe, und es Bild häts au vo üs. 

      

 

Maria Thorgevsky (Gesang und Hahn)

Dan Wiener (Gitarre und Hund)

Sergej Simbirev (Akkordeon und Kater)

Christoph Mächler (Kontrabass und Esel)

Musik: Dan Wiener

Ausstattung: Vesna Suljic Karaus

Management: www.wiener.ch

 

Ich bin ganz rächts, mit de Bassgyge. Dänn chunnt de Güggel mit de schöne Fädere und dänn chunnt de Kater mit de Handorgele und dänn de Hund, de hät e Gitarre. Das isch uf de Reis gsi. Det häts e Wise gha mit ganz vil Löweza. 

 

 

 

 

 

   
 

 

 

 

 

 

ä CD hämmer au, det          hämmer ales uufgno.

 

 

 

Die Bremer Stadtmusikanten

Ein musikalisches Märchen für Kinder und Musikanten

 

 

Wenn Maria Thorgevsky und Dan Wiener sich einen Stoff wie dieses Märchen der Gebrüder Grimm vornehmen, kann man sich auf augenzwinkernde Unterhaltung, musikalische Qualität, Spielfreude und sprühende Phantasie freuen. Hier mit dem Kontrabassisten Christoph Mächler, der genauso im Jazz wie in der Volksmusik zu Hause ist, und dem virtuosen russischen Akkordeonisten Sergej Simbirev, der - übrigens wie Maria Thorgevsky - zum ersten Mal auf Schweizerdeutsch Theater spielt. Die Umsetzung sucht weniger den tieferen Sinn des Märchens, als den Spass an der Geschichte und vor allem an der Musik. Die Bremer Stadtmusikanten sind ja im Grunde genommen keine Musiker. Sie sind alt und „ausgesteuert“ und da probiert man’s halt noch als Musikant, nicht wahr? Wie kommt der Esel dazu, Kontrabass zu spielen? Er ist es eben gewohnt grosse Lasten mit sich herum zu schleppen. Zu Beginn klang es kläglich, aber mit der Zeit geht es immer besser, der Bass spricht sogar, der Hund an der Gitarre singt den Hundeblues und der Kater spielt seine Katzenmusik auf dem Akkordeon, dass einem Hören und Sehen vergeht. Und der Hahn tut, was er immer tat: er „singt“. Ist Ihnen schon aufgefallen, dass die Bremer Stadtmusikanten nie in der reichen und

schönen Hansestadt Bremen angekommen sind? Allein der Wunsch „Bremer Stadtmusikant“ zu werden reichte aus, um Weltberühmtheit zu erlangen. Ob das auch ausreicht, um im Quartett zu musizieren? Der Hahn führt als Erzähler durch die Geschichte, in der natürlich auch die Räuber auftauchen. Die werden aus ihrer Räuberhöhle verjagt, in der dann die vier Musikanten ihren Lebensabend verbringen könnten, wäre da nicht noch das gewisse Etwas, das die vier Alten am Schluss doch noch zu frischen Taten treibt...

 

“Die schauspielerischen Leistungen und die stets hörerfreundliche Musik in verschiedenen Stilen standen qualitativ weit über dem üblichen Niveau neuer Interpretationen dieses idealen Stoffes ... bereiteten der jüngsten Generation nachhaltiges Vergnügen für Auge und Ohr.”

Südostschweiz, 9. August 2004

 

Wie schon für „Alice im Spiegelland“ hat Maria Thorgevsky die Vorlage für die Bühne bearbeitet, Dan Wiener hat die Musik und die Lieder geschrieben und die Ausstattung stammt wieder von Vesna Suljic Karaus: Ein Märchen, viel Musik und lebendiges Theater.

Audio Downloads:

Bremer Titelmelodie.MP3

Hahn.MP3

Raeuber.MP3

 

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